Innovationscoching

Führungsstile

What – Was?

 

Welche Prinzipien werden verfolgt und leiten sich ab?

Zusammenhang zwischen Komplexität von Situationen und Führungsstil

Je komplexer und systemischer ein Thema ist, desto komplexer ist auch der angemessene Führungsstil. Je einfacher und dringlicher ein Thema, desto einfacher der Führungsstil.

Dennoch müssen Sie auch in dringlichen Situationen immer den strategischen Kontext beachten, auch einfache Zusammenhänge sind immer vernetzte Zusammenhänge. Scheinbar einfache Ursache-Wirkungs-Beziehungen haben üblicherweise längerfristig und wesentlich komplexere Auswirkungen, die auf den ersten Blick nicht einsichtig sind. Auch Lösungen für dringende Probleme sollten von Ihnen (und sei es in der Nachbetrachtung) im strategischen Zusammenhang gesehen und behandelt werden.

 

Zusammenhang zwischen Emotionaler Kompetenz, Sozialkompetenz und Problemlösungskompetenz

Je komplexer Ihre eigene "Emotionale persönliche- bzw. Sozialkompetenz" (vergl. Goleman) und die Ihrer Partner grundsätzlich ausgeprägt ist, desto komplexere Problemsituationen können Sie und Ihr Team effektiv und effizient also schnell, wirksam und gewinnsteigernd bearbeiten und damit zum Wohle aller lösen.

Wenn Sie, im übertragenen Sinne, nur einen Hammer zur Verfügung haben wird jedes Ihrer Probleme zum Nagel. Wie anders wäre es für Sie, eine perfekt ausgerüstete Werkstatt mit sympathischen und vielfältig kompetenten Partnern auf höchstem (Hightech) Kompetenzniveau zu betreiben? Mit welchen Vorgehensweisen würden Sie dann mögliche Probleme belegen?

Und wie anders wäre es, wenn Sie und Ihre Partner sogar wissen würden, mit welchen Problemen Ihre Kunden wahrscheinlich innerhalb der nächsten zehn Jahre zu Ihnen kommen?

 

Wie gut würden Sie sich fühlen, auf praktisch alle Fragen schon so gut vorbereitet zu sein, dass Ihre innovativen Ideen, Produkte oder Dienstleistungen für Ihre Kunden nur noch ein wenig Anpassung im Detail benötigen?

Wenn sie, um es auf die Spitze zu treiben, ausschließlich kriegerische Sozialkompetenzen besitzen und Ihr einziges Werkzeug ist eine Atomwaffe, dann werden Sie höhere Gehaltsforderungen von Mitarbeitern vermutlich mit der Androhung eines Atomkrieges beenden; kleiner Scherz J.

Je höher also Ihre Sozialkompetenz ausgeprägt ist, desto höher kann Ihr Führungsstil angesiedelt und um so langfristiger wird die Wirkung Ihrer erarbeiteten Lösung sein. Ein gutes Beispiel sind hierfür echte Pazifisten. Echte Pazifisten arbeiten ständig und strategisch d.h. langfristig vorausschauend (mind. 10-30 Jahre) wirksam mit allen Beteiligten an gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Prozessen, die Frieden möglich machen oder Konflikte im Vorfeld unwahrscheinlich machen. Dies gelingt indem sie eine für alle lohnenswerte Zukunft aufzeigen und Wege zur Umsetzung derselben gemeinsam erarbeiten, entscheiden und messbar verwirklichen (GTZ, NGO´s etc.).

Pseudopazifisten empfinden (mit gutem Grund) Bedrohung, Angst und Abscheu vor allen kriegerischen Auseinandersetzungen und lehnen sie strikt ab. Dennoch tun sie meist nichts wirklich wirksames, um Konfliktherde tatsächlich zu löschen. Drastisch ausgedrückt: erst wenn das Elend und die Greuel das Blut bis ins eigene Umfeld (durch die Medien) spült wird im Sinne der UN Menschenrechtskonvention gehandelt auch ohne UN-Mandat (vergl. Kosovokrieg).