Innovationscoching

Öl- und Kreditspekulationen treiben die Konjunktur in den Keller?

 Die Konjunktur wechselt schon wieder in den Tiefflug.

Wie können sich Gründer und Investoren vor Konjunkturrisiken rechtzeitig absichern? 

 

Die neuesten Nachrichten aus den verschiedenen Online Medien verkünden eine ca. 18 Monate andauernde Rezession in den USA. Statements und Statistiken lassen bereits erwarten, dass Europa diese "USA-Rezession" härter treffen wird als die Amerikaner selbst. Hauptauslöser: die Hypotheken "subprime" Krise und die Öl-/Gaspreisexplosionen.

 

Nun ist es also wieder soweit. Wie alle ca. 6-8 Jahre steht eine Rezession auf dem Spielplan unserer Wirtschaftslenker. Die meisten tun so als ob sie davon wirklich überrascht wären. Obwohl schon seit langer Zeit feststeht, dass Rezessionen ein zyklisches Phänomen sind. Also ganz nach dem Motto: Oh wir wussten gar nicht, dass auch dieses Jahr wieder Ostern und Weihnachten stattfindet :-).

 

Das schmerzhafte an Rezessionen besteht darin, dass es als Unternehmen oder Staat gar nicht mehr nötig wäre an solch einer Wachstumsschwäche  teilzunehmen! Voraussetzung: Ein professionelles, d.h. wirksames Innovationsmanagement aufgebaut zu haben. Eines der Kernelemente des Innovationsmanagement Europäischer Schule ist das Nutzergruppenmarketing! Sozusagen der eingebaute Wachstums- und Gewinnmotor für Start Up´s und Spin Off´s! Denn Innovationen bedeuten, eine Erfindung also eine Invention erfolgreich im Markt bei den Konsumenten/Nutzern untergebracht zu haben.

 

Wenn die Nutzergruppen mit Begeisterung auf diesen neuen Produktstandard reagieren sprechen wir von einer Innovation. Alles andere ist Produktpflege und erzeugt selten Wachstum >25% jährlich.

 

Wenn also z.B. unsere Automobilindustrie weltweit einbricht, dann deshalb weil die margenträchtigen "Spritfresser" einige Jahre die Bilanzen von erfolgreichen Unternehmen wirksam verbessert haben. Ausser der CO2 Problematik nichts dagegen einzuwenden. Schlimm ist nur, dass nicht fertig entwickelte also Beauftragungsreife, begeisternde Spritspar-Modelle  innerhalb von 12 Monaten nach Ausbruch des Ölpreisvirus den gequälten Kunden angeboten werden konnten.

 

Eine sehr wohl voraussehbare hausgemachte Automobilkrise wie ich meine. Mit konsequentem, wirksamen Nutzergruppenmarketing und Innovationsmanagement im Sinne des Customer life Cycle wäre das sicherlich nicht passiert!

 

Und für mich sind die bisherigen Hybrid-Fahrzeuge noch nicht einmal der Hauch einer Lösung. Eine ganze Branche hat sich in die Krise katapultiert. Wer es als erster schafft die Lösungen im Markt zu haben, die die Mobilitätsnutzer benötigen, der wird ein ungeheuerliches Wachstum verzeichnen können und jede Menge EBIT. versprochen :-).

 

Diese Gesetzmässigkeit lernt man schon an der UNI in den ersten Semestern und ist nichts neues. Neu ist nur wie ein Unternehmen unter der Diktatur des Tagesgeschäftes eine "Organisationsintelligenz" etabliert die solche Innovationen sozusagen am Fließband produziert und zukünftige Marktveränderungen strategisch vorweg nimmt.

 

Das Schlagwort heißt Innovationsmanagement. Und es ist so gemeint wie es da steht: als Schlagwort. Wenn Sie mal hierzu im Internet googeln werden Sie eine ziemlich hohe Trefferquote landen. Viel Spass beim durchschauen. Die Herausforderung besteht nicht darin viele intelligente Informationen zu dem Thema zu finden. Sondern: "Wie können wir kurzfristig solch ein System einführen, aufbauend auf unseren schon längst vorhandenen Kompetenzen und eingebettet in regionale und internationale Wachstumsbiotope".

 

Nun, hiermit beschäftige ich mich nunmehr seit mehr als 25 Jahren erfolgreich und möchte auf meiner HP einiges Hilfreiche zu dem Thema vorstellen. Natürlich auch in der Hoffnung über diesen Weg neue Partner und Auftraggeber kontakten zu können.