Beginnen wir mit :
Dem Zeitalter der Jäger und Sammler.
Dieses Zeitalter erstreckt sich nun nach neuesten Forschungsergebnissen im Zeitraum zwischen 7 Mio. Jahren vor Chr. und ca. 3000 Jahren vor Chr.
Die allgemeinen Rahmenbedingungen: Belastet und oft gepeinigt durch die Witterungsbedingungen und die tierische und pflanzliche Umwelt, gelang es unseren Vorfahren, sich auch in diesen Breitengraden ein bleibendes Zuhause zu schaffen. Die Lebensbedingungen waren, nach unseren Verhältnissen gemessen, karg und des öfteren waren auch Umzüge notwendig, wenn die lebenssichernde Nahrungsbeschaffung im jeweiligen Jagd- und Sammelgebiet nicht mehr gewährleistet war.
Unsere Vorfahren in diesem Zeitraum waren also mehr oder weniger Nomaden, die sich ihre Nahrungsmittel erjagten und durch Sammeln ergänzten. Der tägliche Überlebenskampf war eine normale Notwendigkeit.
Die Führungsstruktur dieser sogenannten Horden war so simpel wie deutlich, der Stärkste führte bzw. derjenige, von dem sich die Hordenmitglieder die größte Jagdbeute versprachen. Ergänzt durch sogenannte Medizinmänner oder Schamanen haben so die Horden, die Ur-Stämme, um ihr Überleben gekämpft.
Die Teamstrukturen waren vorhanden. Außerhalb der Horden (der Teams) gab es so gut wie kein Überleben. Über die Hackordnung und ähnliches wurden die Sozialstrukturen der Horden im Laufe von mehreren millionen Jahren geformt und weiterentwickelt.
Die Hauptkonfliktfelder erstreckten sich zwischen der Nahrungsmittelversorgung sprich Verteilung und der Fortpflanzung. Selbstverständlich gab es auch andere Konflikte, doch im großen und Ganzen waren diese Art Verteilungskonflikte dominierend.
Die Konfliktlösungstrategien bewegten sich auf der untersten Stufe der Sozialkompetenzskala: zwischen Kampf, Flucht und Unterwerfung (Paralyse). Wir gehen heute davon aus, oberflächlich betrachtet, daß die
Denkdynamik und -komplexität dieser Menschen Erstaunliches hervorbrachte, wie z.B. Knochenperlen, die Bohrungen aufwiesen von 1 mm Durchmessern, während die Perlen selber nur Millimetergröße besaßen. Und doch erscheint uns aus heutiger Sicht, deren Denkdynamik saisonal begrenzt gewesen zu sein, sozusagen unbewußt und auf das hier und jetzt ausgerichtet.
Im Laufe des Zeitalters der Jäger und Sammler verbesserten die Menschen ihre Wohn- und Lebensbedingungen in der Gestalt, daß ihre Nahrungsaufnahme durch Braten, Kochen und Würzen sich ständig verbessern konnte. Die Vitaminaufnahme wurde reichlicher. Die Qualität und Menge des konsumierten Eiweißes, Fettes und Kohlehydrate nahm zu. Dies bedeutete eine zunehmend reichere Grundlage für das Leben und Überleben der Jäger und Sammler.
Jahrmillionen erfüllt von Erfahrungen und Beobachtungen ermöglichten es den Menschen sich ständig bessere Hilfsmittel zu gestalten, ihre Fortpflanzung besser zu organisieren und nicht zuletzt auch ihre Nahrungsmittelerzeugung mehr und mehr in die Hand, sprich in den Griff zu bekommen. Dies führte unweigerlich zum nächsten Zeitalter: