Innovationscoching

Einführung Kompetenzmodell

Um herausfinden zu können wo ich mich als Mitarbeiter bzw. wir uns als Unternehmen  hinzubewegen haben, können wir uns nach Sonne, Mond und Sternen richten, nach Landschaftsmerkmalen oder z.B. nach einem Kompaß. Genau so einen Kompaß möchte ich Ihnen nun an dieser Stelle anbieten. Einen Kompaß, der es Ihnen ermöglicht, eine gewisse Standortbestimmung vornehmen zu können. In diesem Falle für die notwendigen Schritte in der Unternehmens- bzw. Personalentwicklung.

Vorher lassen Sie uns an dieser Stelle jedoch kurz feststellen, daß die angeblich so graue Theorie oft, in der Praxis angewandt, sich als gar nicht mehr so grau herausstellt. Dies ist immer dann der Fall, wenn diese Theorie von Praktikern entwickelt wurde.

So auch mit der nachfolgenden Modellbeschreibung, die aus der Mischung von jahrzehntelanger Praxiserfahrung tausender Seminarteilnehmer und Projektpartnern genauso entstanden ist, wie aus den Essentials der im Moment gängigen Wirtschaftsliteratur. Ein weiterer Erfahrungsbereich der diesem Modell zugrunde liegt, bildet die eigene  Projekterfahrung, die sich im Projektmanagement niedergeschlagen hat. So werden Sie hier also im wesentlichen nicht neues Wissen erarbeiten können, ganz sicherlich jedoch einen Teil Ihrer Erfahrung überprüfen und eventuell neu einordnen können.

 

Dieses Modell dient wie gesagt als Kompaß, soll Ihnen eine Hilfestellung geben, um sich in Unternehmungsentwicklungsprozessen bzw. in Personalentwicklungsprozessen leichter schneller und effizienter orientieren zu können. Um so etwas erreichen zu können muß der Leser schneller in die Lage versetzt werden, Barrieren in seinen Entwicklungsprozessen persönlicher und organisatorischer Art schneller identifizieren zu können. Das heißt, wird mehr und intensiveres vom gleichen gebraucht um Prozesse erfolgreicher gestalten zu können oder müssen Barrieren zunächst erkannt und dann überwunden werden. Können diese Barrieren aufgelöst werden, oder müssen sie niedergerissen werden.?

 

Hierzu ist es unseres Erachtens nach hilfreich, unterschiedliche Kompetenzebenen identifizieren zu können, die sich auszeichnen durch sehr verschiedenartige Handlungsdynamiken. Diese Handlungsdynamiken, wie wir weiter unten noch sehen werden, sind zum Teil recht widersprüchlich in ihrer Ausformung. Deshalb ist es nur allzu verständlich, daß diese Handlungsdynamiken, wenn überhaupt, bisher nur durch jahrzehntelange intuitive Erfahrung erkannt und entsprechend genutzt  werden konnten. 

 

Wir werden sehen , daß die Dynamik in Start Up´s und Unternehmen  Teamarbeit erzwingt. Wir werden dies auch deshalb erkennen, weil wir das Basisverständnis von  Motivationsprozessen untersuchen, in Form eines von mir weiterentwickelten Dissonanzmodells. 

 

In Verbindung mit dem weiter unten dargestellten Coremodell sind somit einige wichtige Wissensgrundlagen geschaffen, um erfolgreich Veränderungsprozesse einleiten und abschließen zu können. 

 

Doch wie auch immer, egal wie viele Menschen theoretisch an dieser Zusammenfassung mitgewirkt haben, egal wie kompetent und erfahren Autoren, Trainer und Berater sind bzw. waren, egal wie logisch alles klingt und sich liest, letztendlich geht es nur darum, was Sie von diesen Zeilen nachvollziehen, für logisch erachten und davon verwerten können. 

 

Nicht Glauben ist an dieser Stelle gefragt, sondern Ihr gesunder Menschenverstand und Ihre eigene Erfahrung, um nachvollziehen oder vorausdenken zu können, worauf es ankommt: „Wie sehen die Grundlagen für ein erfolgreiches Innovationsmanagement aus“? 

 

Um Entwicklungshinweise für die Einführung von Innovationsmanagement bekommen zu können, ist es hilfreich, die Entwicklung von Menschen zu analysieren. Vor allem solche Entwicklungsprozeße die erkennen lassen, daß Menschen sich erkennbar  auf eine höhere Kompetenzstufe bewegt haben.

 

Hierfür nutzen wir an dieser Stelle drei Evolutionssichtweisen des Menschen:

1.) Unterscheidbare Entwicklungssprünge der Menschheit in Nordeuropa seit Beginn der „menschlichen“ Entwicklung ca. 3 Mio. Jahre vor Christi Geburt bis Heute und ein bißchen in die Zukunft gedacht ( ungefähr 50-100 Jahre weiter).

2.) Die möglichen persönlichen Entwicklungsstufen, die ein Mensch in seinem Leben „meistern“  kann.

3.) Unterscheidbare qualitative Sprünge in der Unternehmens-/Organisationsentwicklung.

 

Alle drei Punkte haben eins gemeinsam der Mensch und seine Entwicklungsdynamik stehen im Vordergrund dieser Erörterung. Diese Betrachtung soll uns dabei unterstützen Rückschlüße ziehen zu können auf notwendige Maßnahmen und Prozeße die notwendig sind, um Konsensmanagement nachhaltig und mit leistbarem Aufwand in einem überschaubaren Zeitrahmen einführen und verankern zu können.

 

Im Folgenden also einige Hinweise die unser Verständnis für die Schwierigkeiten von Entwicklungsprozessen aufhellen und vertiefen können.

Die vier gesellschaftlichen Entwicklungsstufen

Die folgenden vier gesellschaftlichen Entwicklungsstufen möchte ich nach sechs Kriterien untersuchen. 

A = nach den Lebens- und Rahmenbedingungen, 

B = nach den jeweiligen Führungsstrukturen, 

C = nach den Teamstrukturen, 

D = nach den Hauptkonfliktfeldern, 

E = nach den Konfliktlösungsstrategien, 

F = nach der Denkkomplexität und Dynamik des jeweiligen Zeitalters. 

 

Desweiteren möchte ich die Zeitalter zeitlich eingrenzen und jeweils die Mitte oder ungefähre Mitte dieser Zeitalter betrachten. An dieser Stelle ist es unseres Erachtens nach auch wichtig, darauf  hinzuweisen, daß wir nur den Nordwesten Europas betrachten, also Deutschland, Frankreich, die Benelux-Staaten etc. Wo die Wiege der Menschheit stand, darüber streiten heute noch die Gelehrten. Für unseren  Zweck spielt es jedoch keine bedeutende Rolle. Wir gehen davon aus, daß irgendwann im Laufe der Entwicklung die Menschheit auch im Norden Europas Fuß faßte und auch durch die Eiszeiten hindurch sich hier die Menschen ihren Lebensunterhalt ertrotzten.